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iPhone 18 Pro variable Blende

iPhone 18 Pro und 17 Pro im professionellen Vergleich

Apple hat am 9. September 2026 die iPhone-18-Serie vorgestellt und legt den Fokus auf die Technik im Inneren – das Design bleibt weitgehend unverändert. Für Besitzer des iPhone 17 Pro stellt sich die Frage, welche Features identisch geblieben sind, was tatsächlich neu ist und ob der Aufpreis eine klare Antwort liefert.

Beide Geräte teilen eine bemerkenswerte Anzahl an Komponenten. Das 6,3-Zoll-OLED-Display mit 2.622 × 1.206 Pixeln, adaptiver Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hertz und einer Spitzenhelligkeit von 3.000 Nits ist bei beiden Modellen identisch. Vodafone führt die Displays als gleichwertig. Das 48-MP-Pro-Fusion-Kamerasystem mit Haupt-, Ultraweitwinkel- und Telekamera – jeweils 48 Megapixel, bis zu 8-facher optischer Zoom – bleibt unverändert. 1&1 bestätigt: Die bekannte Kombination aus drei Kameras bleibt bestehen. Auch das Aluminium-Unibody-Gehäuse, die Abmessungen von 150 × 71,9 × 8,75 Millimetern, die 18-Megapixel-Frontkamera mit Center-Stage-Funktion, die MagSafe-Ladeleistung von 25 Watt und die 12 Gigabyte Arbeitsspeicher sind bei beiden Geräten gleich. Die Akkukapazität unterscheidet sich nur marginal: 4.056 Milliamperestunden beim 18 Pro gegenüber 3.988 beim 17 Pro. Vodafone nennt das ein eher moderates Upgrade. Das Gewicht steigt leicht von 204 auf 211 Gramm – ein Effekt des größeren Kameraplateaus. MediaMarkt führt die Ursache auf die neue Hauptkamera mit variabler Blende zurück.

Variable Blende und 2-Nanometer-Chip

Der sichtbarste Unterschied sitzt in der Hauptkamera. Das iPhone 18 Pro führt eine variable Blende mit vier Stufen ein: f/1,48, f/1,8, f/2,8 und f/4,0. Apple listet die Blendenoptionen im offiziellen Vergleich. In der Praxis bedeutet das: Bei wenig Licht öffnet sich die Blende automatisch weiter, bei Porträts lässt sich manuell eine engere Öffnung wählen, um den Bokeh-Effekt zu verstärken. Eine Funktion, die bisher klassischen Systemkameras vorbehalten war. Die Sekundärkameras – Ultraweitwinkel und Tele – haben dieses Upgrade nicht erhalten. MediaMarkt stellt fest, dass Apple den Sekundärkameras kein Upgrade spendiert hat.

Neu sind auch Videofunktionen: Zeitrafferaufnahmen sind erstmals in 4K mit Dolby Vision und HDR möglich, und die Kinomodus-Effekte – automatischer Fokuswechsel, Bokeh – lassen sich nachträglich auf Videos mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde anwenden. Mit dem Feature Audiomix lässt sich beispielsweise bei einer Liveband-Aufnahme die Musik von den Umgebungsgeräuschen trennen. MediaMarkt beschreibt alle drei Funktionen als Premiere.

Der A20-Pro-Chip wird im 2-Nanometer-Prozess gefertigt, gegenüber dem 3-Nanometer-A19 Pro des Vorgängers. Vodafone ordnet ein: Im Alltag ist auch der A19 Pro ein überdurchschnittlich schnelles Smartphone, der praktische Vorteil des A20 Pro liegt in zusätzlichen Leistungsreserven für anspruchsvolle KI-Berechnungen. MediaMarkt nennt die konkreten Werte: 20 Prozent mehr Systemleistung bei der CPU – 6 Kerne, davon 2 sogenannte Super-Kerne – und 40 Prozent mehr Grafikleistung durch einen zusätzlichen GPU-Kern, insgesamt 7. Die 16-Kerne-Neural-Engine wird verdoppelt. Damit die Leistung nicht an der thermischen Grenze scheitert, vergrößert Apple die Dampfkammer für die passive Kühlung um das Dreifache. Neu ist zudem das C2-Modem, das die Effizienz der Mobilfunkverbindung verbessert. 1&1 nennt das vor allem relevant für Nutzer, die viel unterwegs streamen oder das Smartphone als mobiles Arbeitsgerät einsetzen. Die Dynamic Island wurde verkleinert und zeigt jetzt bis zu drei Live-Aktivitäten gleichzeitig an, beim Vorgänger waren es zwei. Vodafone beschreibt die verkleinerte Aussparung als optischen Unterschied, der mehr freie Displayfläche freigeibt.

Lohnt sich der Wechsel?

Die Antwort hängt vom Einsatzzweck ab.

Für den Wechsel sprechen:

  1. Ambitionierte Fotografen und Content-Creator, die die variable Blende, nachträgliche Kinomodus-Effekte bei 60 fps und 4K-Zeitraffer mit Dolby Vision nutzen wollen.
  2. Poweruser, die die gesteigerte Rechenleistung und das 60-Watt-Laden – 50 Prozent in 15 Minuten statt 20 – schätzen.
  3. Wer das 2-Terabyte-Speichermodell braucht, das bisher dem Pro Max vorbehalten war.
  4. Wer die längere Akkulaufzeit von 34 Stunden Videowiedergabe gegenüber 31 Stunden als relevant empfindet.

Gegen den Wechsel sprechen:

  1. Wer das iPhone 17 Pro für Alltagsaufgaben nutzt – Messaging, Streaming, Navigation – hat mit dem A19 Pro weiterhin ein überdurchschnittlich schnelles Gerät.
  2. Der Aufpreis beträgt 150 Euro bei der 256-GB-Variante (1.449 statt 1.299 Euro), ohne dass Display, Arbeitsspeicher oder MagSafe-Ladeleistung nachgezogen wurden. MediaMarkt führt die Preiserhöhung auf steigende Produktionskosten für Speicherchips zurück.
  3. Siri AI, das mit iOS 27 am 14. September 2026 ausgerollt wird, ist zum Start in der EU nicht verfügbar. Apple nennt keinen Termin. Vodafone bestätigt: Zum Start ist das Feature in den Ländern der EU nicht verfügbar.

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