Amazon vereinfacht Fire-TV-Sticks – der neue 4K ist direkt reduziert
Am 6. Oktober 2026 starten die Prime Deal Days, und Amazon schiebt direkt einen neuen Fire TV Stick 4K ins Rennen: regulär 74,99 Euro, zum Start 34,99 Euro. t3n meldet die Einführung am 7. Oktober. Gleichzeitig strafft der Händler sein Stick-Portfolio: Aus drei 4K-Varianten – 4K Select, 4K Plus, 4K Max – werden zwei, und der neue Stick trägt schlicht den Namen „Fire TV Stick 4K". Das Einführungsangebot von 53 Prozent läuft bis zum 12. Oktober, wie giga.de berichtet. Die Deal Days selbst laufen 48 Stunden, über eine Million Angebote, dreimal täglich neue Deals – Teilnahme nur für Prime-Mitglieder, wie mydealz zusammenfasst.
Für einen Betrieb mit zehn bis hundert Mitarbeitern ist das kein Nischenthema. Wer in Besprechungsräumen, an der Rezeption oder im Pausenbereich Streaming-Geräte betreibt, hat vermutlich einen der älteren Sticks an der Wand. Amazon vereinfacht das Angebot auf Fire TV Stick HD, 4K Max und den neuen 4K – wer in den nächsten Monaten Sticks nachkauft oder austauscht, bekommt ein anderes Portfolio vor die Nase gesetzt. Und weil der neue Stick auf Vega OS läuft, dem System, das in der Vergangenheit für inkompatible Streaming-Apps gesorgt hat, lohnt sich ein Blick, bevor der Einkaufswagen gefüllt wird.
Was technisch neu ist
Der neue Fire TV Stick 4K ist kompakter als seine Vorgänger und bringt eine „Direct Power"-Funktion mit: Der Stick zieht seinen Strom direkt über den USB-Port des Fernsehers, ein externes Netzteil entfällt. Amazon spricht von „minimiertem Kabelsalat".
Bei der Leistung nennt Amazon folgende Zahlen: Der Stick startet 20 bis 40 Prozent schneller als „preislich vergleichbare" Streaming-Dongles, Apps öffnen mehr als 35 Prozent schneller, die Wiedergabe startet rund 20 Prozent zügiger. Ob sich die Vergleichswerte auf Konkurrenzprodukte oder auf die eigene Vorgängergeneration beziehen, lässt die Meldung offen. Die Fernbedienung hat ein neues Design: Die Startseiten-Taste ist mit einer Metalloberfläche versehen, die übrigen Tasten sind tiefer eingelassen oder markant geformt. Neu ist eine programmierbare Taste, über die sich eine beliebige App aufrufen lässt. Kompatible Fernseher, Soundbars und Receiver lassen sich weiterhin über die Fernbedienung ansteuern. Über Alexa Plus sind Sprachbefehle in natürlicher Sprache möglich.
Das Betriebssystem ist der eigentliche Knackpunkt: Wie beim Fire TV Stick HD läuft Vega OS. Die Version, die in der Vergangenheit Kritik einbrachte, weil nicht alle Streaming-Apps damit kompatibel waren. Amazon hat das App-Angebot um 2.000 Titel erweitert – darunter Xbox und Spotify. Netflix und Disney Plus waren bereits vor der Überarbeitung kompatibel.
Was jetzt zu tun ist
- Bestandsaufnahme: Prüfen, welche Fire TV Sticks (4K Select, 4K Plus, 4K Max) im Betrieb laufen und ob deren Apps unter Vega OS verfügbar sind. Wer in der Besprechung regelmäßig eine bestimmte Streaming-App nutzt, sollte vor dem Tausch die Kompatibilitätsliste auf der Amazon-Produktseite gegenchecken.
- Preisvergleich: Der neue Fire TV Stick 4K ist zum Start 53 Prozent reduziert (34,99 statt 74,99 Euro), das Einführungsangebot läuft bis zum 12. Oktober. Zum Vergleich: Der Fire TV Stick 4K Plus kostet während der Prime Deal Days 36,99 Euro (Streichpreis 84,99 Euro), der 4K Max 51,99 Euro (Streichpreis 114,99 Euro). Wer keine 4K-Auflösung braucht, findet den Fire TV Stick HD für 21,99 Euro (Streichpreis 64,99 Euro) – alle Preise auf der Amazon-Aktionsseite.
- Testen vor dem Kauf: Wenn möglich, den Stick an einem TV im Betrieb anschließen und die benötigten Apps durchklicken, bevor eine größere Stückzahl bestellt wird. Vega OS ist ein neues System – was auf dem 4K Max läuft, muss nicht automatisch auf dem neuen 4K laufen.
Das Ärgernis an Vega OS: Man merkt die inkompatible App erst, wenn der Kollege in der Besprechung den Stick anschließen will und die Playlist nicht lädt. Wer jetzt unsicher ist, ob die eigenen Streaming-Geräte im Betrieb sauber mitlaufen, hat damit schon die richtige Frage gestellt.
Wir schauen uns das gern an – vom Stick im Besprechungsraum bis zum App-Portfolio auf Vega OS. Kontakt.
Beitragsbild: Jakub Zerdzicki auf Pexels
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